Die Stadt Elsterwerda gehört zum Naturpark „Niederlausitzer Heidelandschaft“. Ihre Umgebung ist ideal für Familien- und Gruppenurlaub. Um Elsterwerda erstreckt sich die Lausitzer Heide- und Beckenlandschaft, eine durch die Saale-Eiszeit geprägte abwechslungsreiche Gegend. Der Fluss Schwarze Elster durchfließt unsere Stadt und bildet die Elsterniederung mit landschaftsprägenden Buchenwäldern und den weiten Heide- und Grünlandflächen. Vor allem für Rad- und Wandertourismus ist unsere Gegend sehr beliebt und geeignet. Es bietet sich geradezu an, die vielen Rad- und Wanderwege entlang der Schwarzen Elster, durch den Naturpark und in die nähere Umgebung (z.B. dem höchsten Berg Brandenburgs, dem Heideberg) zu nutzen. Auch mit einer gemütlichen Kremser- oder Schlittenfahrt oder hoch zu Ross kann man Elsterwerda und seine Umgebung erkunden.
Direkt am Schwarze-Elster-Radweg finden Sie eine wiedererrichtete Bockwindmühle aus dem Jahr 1804 und eine Museumsscheune. In der Mühle finden Rundgänge, Schaumahlen, verschiedene Veranstaltungen rund um das landwirtschaftliche Handwerk und historische Mühlenabende im mittelalterlichen Ambiente statt. In der Museumsscheune und auf der angrenzenden Freifläche kann man eine Ausstellung von historischen und technischen landwirtschaftlichen Geräten sowie Zeugnisse alter handwerklicher Fertigkeiten bewundern. Des weiteren wird die Mühle als Ausgangspunkt für den Mühlenradwanderweg genutzt. Das Areal um die Bockwindmühle wird zukünftig den Miniaturen Elbe-Elster-Park beherbergen.

Aber auch ein Rundgang durch Elsterwerda lohnt sich. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Barockschloss. Es befindet sich auf einer leichten Anhöhe an der Schwarzen Elster, in wenigen Minuten von der City aus zu erreichen. Das Haupthaus mit zwei Seitenflügeln und einem dazugehörigen Park diente unter anderem dem Kurfürsten von Sachsen, August dem Starken, als Landsitz und hatte den Charakter eines Jagd- und Lustschlosses. Heute beherbergt das Schloss das Elsterschlossgymnasium. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erstrahlt der ehrwürdige Bau in neuem Glanz, der sanierte Schlosspark rundet das gepflegte Erscheinungsbild des historischen Ensembles ab.
In Marktnähe finden Sie die Kleine Galerie „Hans Nadler“ mit dem Eulenspiegelbrunnen. Das vollständig renovierte Fachwerkhaus aus dem Jahre 1770 war früher ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude eines Ackerbürgers, gebaut im typischen Stil dieser Gegend. In der heutigen Zeit wird das Haus als Galerie genutzt und zeigt Ausstellungen von Künstlern der Region. Außerdem beherbergt Sie eine ständige Ausstellung des 1879 in der Stadt geborenen Malers Hans Nadler.
Zu den schönen historischen Bauwerken gehören das rekonstruierte Rathaus und die Stadtkirche „St. Catharin“ (1718). Sie ist als barocke Saalkirche aus einem mittelalterlichen Backsteinbau hervorgegangen und ist das wohl älteste Bauwerk der Stadt. Besondere Schmuckstücke sind die an den Wänden aufgestellten Epitaphen der Familie von Rohr und die von der Familie von Köckritz gestifteten Gegenstände (Taufstein, Taufschale, Hochaltar).
Durch Elsterwerda verliefen verschiedene mittelalterliche Handelswege ( z.B. die Heerstrasse oder die alte Poststrasse Berlin-Elsterwerda-Großenhain-Dresden). Heute zeugt davon noch eine Postdistanzsäule aus dem Jahr 1718.
Im Elbe-Elster-Landkreis ist Elsterwerda ein bedeutendes Zentrum der Wirtschaft, Kultur und Bildung und ist über die Bundesstrassen B 101 und B 169 mit Anschluss an die A 13 und durch Bahnverbindungen in die Richtungen Berlin, Dresden, Chemnitz, Leipzig, Magdeburg und Cottbus verkehrstechnisch sehr gut zu erreichen.
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