Seit ihrer Gründung im Jahr 1184 entwickelte sich die einstige kirchliche Metropole an der Schwarzen Elster dank ihrer günstigen verkehrstechnischen Lage zu einem Zentrum von Handel, Handwerk, Schulwesen und Verwaltung. Sie wurde zur Wirkungsstätte berühmter Persönlichkeiten der Reformationsgeschichte und Geburtsstadt bekannter Autoren der Literatur und Sprachwissenschaft. So wirkten die beiden führenden Köpfe der Reformation Martin Luther und Philipp Melanchthon am historischen Bild und Image der wachsenden Metropole ebenso, wie Johannes Clajus, Marie-Louise von Francois und Werner Heiduczek ihre Biografien mit Herzberg verbinden.
Das idyllisch gelegene Städtchen verwöhnt seine Besucher mit freundlicher Gastronomie, Beschaulichkeit und unvergesslichen historischen und städtebaulichen Impressionen.
Die Aufnahme der Stadt in die AG „Historische Stadtkerne“ ebnete ihr den Weg zu einer bereits fast abgeschlossenen, großzügigen und aufwendigen Innenstadtsanierung, welche heute zahlreiche Gäste unter dem Motto „Neues Leben-Alte Stadt ein Herz für Herzberg“ aus nah und fern mit ihrem neu belebten, mittelalterlichen Charme begeistert.

Auf keinen Fall sollte man bei einem Stadtbummel den Besuch der spätgotischen Hallenbacksteinkirche St.Marien versäumen. Die im Original erhaltene einzigartige mittelalterliche Deckenmalerei gilt unter Kunstkennern und in Insiderkreisen als Geheimtipp. Der nahe gelegene, hundertjährige Botanische Garten am idyllischen Stadtpark mit dem beliebten Wunderstein entführt den Wanderer und Naturliebhaber zu jeder Jahreszeit in sein Reich der Ruhe und lädt zur Rast und Besinnung ein.
Beachten Sie die aktuellen Angebote der Stadtbibliothek, des Zeiss-Planetariums, der Bauernscheune Grochwitz und der Elsterlandhalle sowie das Konzertprogramm der Stadtkirche St.Marien.
Aber auch in den Ortsteilen der Stadt findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten, so z.B. eine um 1700 errichtete Fachwerkkirche in Arnsnesta. Die 1860 gebaute neogotische Backsteinlirche in Buckau, eine etwa 100 Jahre alte stattliche Lindenallee im Kern von Fermerswalde, die attraktive Löhstener Fachwerkkirche von 1777, die sanierte Dorfkirche in Mahdel und die Backsteinkirche in Züllsdorf inmitten des großzügig angelegten Dorfangers.
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