Geprägt wird das Gebiet durch den Flussverlauf der „Schwarzen Elster“ und der „Großen Röder“. Erreichbar ist die Gemeinde über die B101 und die B169. Die Bahnlinien Elsterwerda - Riesa und Dresden - Berlin durchqueren das Gebiet.
Ein Baudenkmal besonderer Art durchzieht die Gemeinde Röderland - der Grödel - Elsterwerdaer Floßkanal – ein künstlich, zur Holzflößerei zwischen „Elbe“ und „Schwarzer Elster“, angelegter Kanal. In erster Linie diente er der Brennholzversorgung der Porzellanmanufaktur Meißen und der Brennholzversorgung von Dresden.
Hervorragend ausgebaute Rad- und Wanderwege führen entlang der „Schwarzen Elster“ und des „Röderkanals“ durch weiträumige Landschaft.
Nicht in großen Opernhäusern und Konzertsälen, sondern in den Kirchen, Parks und ehemaligen Gutshöfen findet das kulturelle Leben im Röderland statt. Die Fachwerkkirche Saathain und die Gotteshäuser in Prösen und Stolzenhain an der Röder laden in den Sommermonaten zu Kunst- und Kulturbegegnungen ein.
Der Ortsteil Saathain wurde erstmalig 1140 erwähnt. Sehenswert ist die alte Fachwerkkirche von 1629. Heute erstrahlen die unter Denkmalschutz stehende Kirche und das Gut in neuem Glanz. Monatliche Konzerte und Ausstellungen prägen den Charakter des Gutes. Die Angebote in Ausstellungshalle und Atelier sowie Führungen durch Kirche, Park und Rosengarten ergänzen das Angebot.
Der alte Gutspark ist eigentlich ein Auwaldrest mit urwüchsigem Baumbestand. Wenn die Bäume des Parks und des Auwaldes noch keine Blätter tragen, weben Buschwindröschen weiße Teppiche. Etwas später wird diese Blütenpracht von vielen Obstbäumen auf den Streuobstwiesen und an den Landstraßen abgelöst.
Der neu gestaltete Rundweg „ Landschaftsbilder“ Gut Saathain lädt ein, auf „Spurensuche“ zu gehen, die Geschichte des Ortes aufzuspüren und in die Vielfalt der umgebenen Landschaft zwischen Parkanlagen, Wiesen- und Wasserlandschaften einzutauchen.
In den Gaststätten der „Regionalen Speisekarte“ in Saathain und Reichenhain werden die Besucher mit Gerichten aus Großmutters Zeiten und saisonalen Köstlichkeiten verwöhnt. Auch im Landcafé Würdenhain kommen die Zutaten frisch aus der Region.

Prösen als Sitz der Gemeindeverwaltung wurde erstmals 1140 erwähnt. Als historisch wertvoll sind die Barockkirche des Ortes und die rekonstruierte Schleusenanlage am Floßkanal zu bezeichnen. Im Ortsteil Würdenhain steht eine Kirche, die vermutlich im 11. Jahrhundert aus den Steinen der zerstörten Wasserburg entstanden ist. Wainsdorf liegt an der Grenze zu Sachsen und ist ein typisches fränkisches Straßendorf. Im Süden gehen die letzten Ausläufer des Lausitzer Gebirges in die Röderebene über.
Reichenhain wurde erstmals 1335 urkundlich als „Rychinhain“ erwähnt. Ein besonderes Wahrzeichen ist der historische Glockenturm.
Der Ortsteil Haida ist sehenswert gepflegt und hat durch das Gewerbegebiet und den Sand- und Kiesabbau ein gut funktionierendes wirtschaftliches Umfeld.
In Stolzenhain an der Röder steht auf dem sehr schön erhaltenen Dorfanger die 1529 erbaute Kirche, welche in den Jahren 1986 bis 1992 restauriert wurde.
Die 7 Ortsteile der Gemeinde Röderland sowie die überregionalen Landschaftsschutzgebiete Röderaue und Schraden laden auf interessante Entdeckungstouren ein.
www.gemeinde-roederland.de
|