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Mühlen Etwa 160 gab es im 18. Jahrhundert in der Region von Elbe und Elster. Nicht alle haben den Stürmen der Zeit standgehalten. Diejenigen, die rekonstruiert wurden, haben sich zu kleinen Schmuckstücken entwickelt und laden zu einer Besichtigung ein. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchen einfallsreichen Konstruktionen unsere Vorfahren die Kräfte der Natur für sich dienstbar machten. Gleichzeitig ranken sich um viele Mühlen alte Sagen und Histörchen, die ihnen das Flair des Geheimnisvollen verleihen. |
Bockwindmühle Elsterwerda
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Holländermühle Koßdorf
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Bockwindmühle Lebusa
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Hochpolgenerator Neumühl
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Paltrockwindmühle Oppelhain
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Elstermühle Plessa
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Paltrockwindmühle Schönewalde
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Bockwindmühle Trebbus
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Viermal hat die Bockwindmühle Elsterwerda ihren Standort gewechselt. Errichtet wurde sie in Gruhno bei Rückersdorf, 1843 kaufte sie der Buschmüller von Dobrilugk und 2002 wurde sie innerhalb Elsterwerdas an ihren jetzigen Standort an der Schwarzen Elster versetzt. Warum sie 1866 nach Elsterwerda kam, erzählt folgende Geschichte:
Beharrlichkeit und technische Anpassung sind vielleicht für die Familie Humpisch der Weg zum Erfolg gewesen; seit 1830 sind sie die Müller von Koßdorf und liefern noch heute ihr Mehl an etwa zwölf Bäckereien der Umgebung. Der Turm der 1913 errichteten Windmühle ist ihr Wahrzeichen, wenn auch Flügel und Bütte stehen und Motorkraft und Walzenstühle an ihre Stelle getreten sind.
In Lebusa ist alles sehr alt: Am ältesten sind die sanft geschwungenen Hügel, in die sich das Dorf einbettet, das wiederum schon über 1000 Jahre zählt. Die Bockwindmühle ist alt – die Jahreszahl 1686 soll in ihr Stockgetriebe eingeritzt sein. Alt und ausgetreten ist die Mühlentreppe hoch zum Mahlgang und alt sind auch die Mitglieder des Mühlenvereins von Lebusa.
Großvater hatte in Neumühl eine Wassermühle, groß und stark auf 24 Pfählen. Die Bauern brachten ihr Korn zum Mahlen, und alles war gut. Bis Levin kam. Levin baute etwas flußabwärts eine kleine windige Mühle mit einem kleinen Mühlrad. Levin gab den Bauern gleich bares Geld für ihr Getreide und verkaufte dann das Mehl weiter. Die Bauern brauchten immer Geld, und Levin verdiente gut und Großvater mit seiner Lohnmüllerei immer schlechter.
2001 wurde in Oppelhain ein ganzes Wochenende lang gefeiert: Was da gegessen, getrunken und getanzt wurde! 5000 Menschen sollen es gewesen sein, die auf der Anhöhe südlich des Dorfes zusammentrafen und die neue Mühle besichtigten. Und das in einem Dorf, das selbst nur 480 Einwohner hat. Inzwischen wird mit dem Besuch von auswärts nicht nur die Mühle, sondern auch das benachbarte Tiergehege an der Streuobstwiese und der Kräutergarten mit den Mühlenmodellen besichtigt, ein ganzes Erlebnisprogramm rund um die Oppelhainer Mühle.
Die Mühle ist die letzte von über 20 Mühlen an der Schwarzen Elster, ihre Technik aus der Zeit um 1920 ist vollständig erhalten, zuletzt machte sich der Müller vom Wasser unabhängig, indem er sie als Dampfmühle mit Restenergie aus der Brikettfabrik betrieb und später auch einen Elektromotor anschaffte.