Da hieß es Schläuche zusammenbauen, Motorspritze an und endlich hoch in die Mühle. Eine unendliche Stunde des Kampfes, bei der das ganze Dorf mitfieberte und an deren Ende das Schlimmste verhindert werden konnte.
Über 4000 Aufbaustunden hatten die Trebbuser zwischen 1967 bis 1969 für die neue originalgetreue Außenhaut der 1881 errichteten Mühle investiert, allen voran Stellmacher Hüsing aus dem benachbarten Arenzhain – und das Holz war nur auf Umwegen zu beschaffen gewesen! Der Sturm hatte 1972 die festgestellten Flügel in Bewegung gesetzt, der angezogene Bremsschuh rieb sich am Rad heiß und entfachte den Brand. Wieder arbeiteten die Trebbuser und beseitigten die Schäden, vor allem am Bremsschuh und den Zähnen des Kammrades. Die südlich des Dorfes gelegene Bockwindmühle ist die größte der Gegend und das zweithöchste Gebäude von Trebbus – nach der mächtigen Kirche.
Stadt Doberlug-Kirchhain
Am Markt 8
03253 Doberlug-Kirchhain
Fon 03 53 22/ 39 0
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