Klosterkirche Doberlug
An der spätromanischen Backstein-Basilika kann man den Übergang vom romanischen zum gotischen Baustil deutlich erkennen. 1228 wurde die Markgräfin Elisabeth von Meißen in der weitgehend fertiggestellten Kirche beigesetzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche stark verwüstet, aber im Jahr 1673 als Schloss- und Gemeindekirche wieder aufgebaut. 1905 bis 1909 wurde sie im Stil der Klosterzeit restauriert. Im Inneren sind u.a. der spätgotische Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert, die prächtige Bleiverglasung sowie der Chorraum mit den Fresko-Gemälden des Kirchenmalers Ernst Fey sehenswert. Schon um 1500 pflegte man hier das Orgelspiel, 1673 erhielt das Gotteshaus die zweite Orgel. Wilhelm Sauer erstellte 1874 einen Orgel-Neubau (opus 209) unter Verwendung von Materialien der Vorgängerorgeln von Kayser Dresden und Schröther Sonnewalde. Damit schuf Sauer das erste, romantische Kegelladeninstrument in der Region. 2002 verband Christian Scheffler bei der Restaurierung die Traditionen des spätbarocken mit denen des frühromanischen Orgelklangs. |


