Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Ausgedehnte Wälder bedecken die Endmoräne. Hier brütet der Raufußkauz, eine kleine Eulenart, die das Logo des Naturparks ziert. Im Vorland sind zahlreiche Quellgebiete und Moore, Wiesen und Weiden, Bachläufe und Teichgebiete sowie Laub- und Mischwälder zu finden. Slawische Burgwälle, mittelalterliche Feldsteinkirchen und zahlreiche Gutsherrschaften mit Herrenhäusern und ländlichen Parks, Fischteiche und Alleen erzählen von der Jahrtausende alten Kulturgeschichte.
Für den Ruhe- und Erholungssuchenden gibt es viel Raum zum Wandern, Rad fahren, Reiten, Natur beobachten und Kultur entdecken. Empfehlenswerte Ziele sind u.a. die Schlösser und Landschaftsparks in Sonnewalde, Fürstlich Drehna und Altdöbern, die Altstadt von Luckau, der Höllberghof in den Höllenbergen, die Wassermühlen an der Dahme, die Plinsdörfer am Rand der Calauer Schweiz sowie der Töpferort Crinitz mit dem jährlichen Töpfermarkt.
Die Naturwacht macht mit den Zugvögeln bekannt und führt Gäste zu den schönsten und interessantesten Zielen im Naturpark. Zahlreiche (Rad-) Wanderwege ermöglichen individuelle Entdeckungstouren.
Weitere Informationen Naturpark Niederlausitzer Landrücken Besucherzentrum Gärtnereihaus Alte Luckauer Straße 1, 15926 Luckau OT Fürstlich Drehna Fon: 035324 3050 Fax: 035324 305-20 www.grossschutzgebiete.brandenburg.de
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Ein besonderes Erlebnis ist der Wandel der Bergbaufolgelandschaft in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen. Seit dem Ende des Braunkohleabbaus 1991 entwickeln sich in dieser gewässerarmen Region acht größere und etwa 20 kleinere Seen und Sumpflandschaften. Bis 2020 wird sich durch Grundwasseranstieg und Flutung der Restlöcher die Wasserfläche verdreifachen: Es entsteht eine Wasserfläche von insgesamt 20 km². In einigen dieser Gewässer übernachten bereits jetzt im Herbst tausende Kraniche und Gänse. Seit Menschengedenken rasten die Vögel im Luckauer Raum. Ihr traditioneller Schlafplatz ist der Borcheltsbusch, ein 300 Hektar großes Moor zwischen Goßmar, Görlsdorf und Freesdorf. Von einem 20 m hohen Aussichtsturm können zum Höhepunkt der jährlichen Herbstrast Kraniche, Stare, nordische Gänse und Kiebitze in großer Anzahl beobachtet werden.