Erste Brandenburgische Landesausstellung im Schloss Doberlug

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft: Vom 7. Juni bis zum 2. November wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung im aufwendig sanierten Schloss Doberlug in Südbrandenburg die wechselvolle Beziehungsgeschichte der Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen. Zahlreiche Ausstellungsstücke u.a. der historische Tisch, an dem der Vertrag zur Aufteilung Sachsens unterzeichnet wurde, gibt es zu bewundern.

Den Anlass für die Erste Brandenburgische Landesausstellung gibt das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15. Der Kongress wurde nach den Napoleonischen Kriegen einberufen, um Europa neu zu ordnen. Davon betroffen war auch die Region, „wo Preußen Sachsen küsst“: Waren durch den Prager Frieden 1635 die Ober- und die Niederlausitz in kursächsischen Besitz gelangt, fielen 180 Jahre später mit dem Wiener Kongress große Teile des nördlichen Sachsens, der Oberlausitz sowie die gesamte Niederlausitz an Preußen. Dazu zählte u. a. auch der heutige Landkreis Elbe-Elster. Wer in einem dieser Gebiete lebte, wurde über Nacht vom Sachsen zum Preußen. Spuren der sächsischen Vergangenheit finden sich im Elbe-Elster-Land noch heute.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Landesausstellung und zu den zahlreichen begleitenden Veranstaltungen.

Audio-Guide für die Anreise mit der Bahn

Wer mit der Bahn anreist, kann sich schon während der Bahnfahrt nach Doberlug-Kirchhain über die Erste Brandenburgische Landesausstellung im Schloss Doberlug informieren. Es gibt einen Audio Guide mit Geschichten zur Landesausstellung und zur Region zwischen Preußen und Sachsen. Die Audio Guides gibt es über den App-Stores von Google und iOS sowie als mp3 zum Download (www.bahn.de/brandenburg)

Weitere Informationen: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.,  Tel. 035341 30652, E-Mail: info@elbe-elster-land.de

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