Gärten und Parkanlagen

Lassen Sie sich verzaubern von üppiger Blütenpracht, von Teichen, in denen sich der Himmel spiegelt, von fließendem und rauschendem Wasser - von lebendigen Gärten eben. Die Gärten laden ein zum Träumen, zum Entspannen, zum Genießen, zum Meditieren, zum Bewegen und vielem mehr.

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Genießen Sie die Symbiose von Musik, Malerei, Natur und Gartenkunst im Pfarrgarten Saxdorf. Botanische Schwerpunkte stellen die Sammlungen von Bambussen, von denen viele hier ihren nordöstlichsten Standort in Europa finden, sowie die zahlreichen alten Rosensorten dar. Viele seltene Päonien, Taglilien, Clematis oder Tulpen ziehen nicht nur den Gartenliebhaber in ihren Bann. Selbst dem langjährigen Kenner zeigen sich im Lauf des Jahres nahezu täglich neue Bilder des sich in ständigem Wandel befindlichen Gartenkunstwerks.

Die Dorfkirche im Park wurde um 1230 unter dem Einfluss des Klosters Mühlberg gebaut. Zu sehen sind mittelalterliche Fresken und ein sehr schöner Marienaltar. Der jetzige Zustand der Kirche stammt von 1585. Seit der Restaurierung 1974 finden in der Kirche jedes Jahr Sommerkonzerte statt, die große Musikerlebnisse vermitteln. Die Galerie im Pfarrgarten Saxdorf ist eine Begegnungs- und Ausstellungsstätte für moderne Künste. Das jeweils im August stattfindende Bambusfest ist der Höhepunkt des Kunst & Kultur Sommers in Saxdorf.

Das Gesamtkunstwerk "Saxdorfer Pfarrgarten" ist durch das ständige Engagement von Hanspeter Bethke und Karl-Heinrich Zahn entstanden. Bei einer Umfrage des RBB im Oktober 2012 - die schönsten Parks & Gärten in Brandenburg/Berlin - erlangte der Pfarrgarten Saxdorf Rang 15.

Während einer Veranstaltung ist der Garten ebenfalls geöffnet. Größere Besuchergruppen bitte vorher anmelden.

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Wer nach Schneewittchen, Elizabeth oder Elbeglut sucht, sollte es im Saathainer Rosengarten versuchen. Seit mehr als vier Jahrzehnten lädt die liebevoll gepflegte Anlage Besucher zu Spaziergängen ein. Etwa 5.000 Rosenstöcke in ca. 100 verschiedenen Sorten bezaubern mit ihrem Duft. Prächtige alte Eichen und Buchen sowie blühende Teichrosen laden im alten Park zu naturkundlichen Spaziergängen ein.

Auf den Ruinen des ehemaligen Schlosses wurde ein Terrassencafé errichtet, von dem aus man das einmalige Ambiente des Parks genießen kann.

Während das Schloss 1945 einem Brand zum Opfer fiel, sind die Fachwerkkirche und ein Stallgebäude heute wieder Ort vieler Kulturveranstaltungen.

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Nicht nur die Rosenblüte ist im Frühsommer ein Erlebnis. Die einzigartige Gartenanlage ermöglicht jeden Monat ein neues Schauspiel. Ganz der Jugendstil-Idee eines Gesamtkunstwerks verpflichtet, entstand zu Beginn des 20. Jahrhundert eine Gartenlandschaft, die heute als Gartendenkmal die Besucher zum Spazieren durch das Grün einlädt. Wer sich für die Pflanzenwelt begeistern kann, der wird sich an 200 Rhododendron-Sorten oder am exakt angelegten Steingarten erfreuen.

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ließ der Fabrikant Wilhelm Marx am Rande der Herzberger Altstadt in der Badstraße eine Villa im Landhausstil errichten.
Von Anfang an war es sein Ziel, den umgebenden Garten als möglichst artenreiche botanische Sammlung zu gestalten. Spricht man heute in Herzberg meist vom „Botanischen Garten“, so wird diese Bezeichnung dem Anliegen seines Begründers sicher voll gerecht.

Nach engagierten Instandsetzungsarbeiten der Nachwendezeit treffen wir heute wieder auf ein Kleinod der Gartenkunst in gutem Pflegezustand, wenngleich auch hier die schlechte Lage der öffentlichen Haushalte ihre Spuren zu zeigen beginnt. Der Weg durch die schöne Gartenpforte führt direkt auf die schlichte Villa zu – leider noch immer verlassen, gibt sie dem Ensemble heute einen fast verwunschenen Charakter.

Mit seinen über 350 Gehölzen und etwa 600 krautigen Pflanzen bietet der Garten fast das ganze Jahr hindurch Blütenerlebnisse: Der Zaubernuss zum Jahresende folgen bald Winterjasmin und Christrose, später der Aspekt der krautigen Frühblüher unter Kornelkirsche und verschiedenen Heckenkirschen. Einen Höhepunkt bildet zweifellos der Frühsommer mit der Rosenblüte.

Führungen sind auf Anfrage möglich. Der Eintritt in den Garten ist kostenfrei.

April bis August täglich 8.00 - 21.00 Uhr geöffnet.
September bis März täglich 8:00 - 17.00 Uhr geöffnet.

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In der Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen liegt der Pomologische Schau- und Lehrgarten. Seit seiner Entstehung im Jahr 2000 wachsen auf dem drei Hektar großen Gelände über 400 verschiedene Obstgehölze. Diese Vielfalt an altbewährten und lokalen Obstsorten ist einzigartig. Im Frühling erlebt der Besucher ein buntes Blütenmeer, im Herbst können verschiedene Früchte probiert werden.

Dem Verlust an Vielfalt entgegenzuwirken und die alten Sorten für die Nachwelt zu retten, ist das Anliegen des Pomologischen Gartens. Wert gelegt wird dabei auf die regionalen Sorten, die sich als an die örtlichen Gegebenheiten angepasst erwiesen haben und widerstandsfähig sind. Zugleich wird im Pomologischen Garten dargestellt, wie einstmals landwirtschaftliche Flächen als "Obstäcker" genutzt wurden.

So wird sichtbar, wie früher auch im Streuobstgebiet um Döllingen, Hohenleipisch und Kraupa gewirtschaftet wurde. Naturschutz verbindet sich auf diese Weise mit umweltpädagogischen und kulturhistorischen Aspekten. Und nicht zuletzt ist der "Pomo-Garten" als ein touristischer Anlaufpunkt gedacht, der gleichzeitig für die regionalen Streuobsterzeugnisse in Bio-Qualität wirbt.

Der Besuch des Pomologischen Gartens ist nur nach Anmeldung möglich.

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