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Museen im Elbe-Elster-Land

Ein Museumsbesuch ist immer empfehlewnswert bei einem Urlaub in der Lausitz. Die Zeit der übers Land ziehenden Wandermarionettenbühnen wird z.B. im Museum in Bad Liebenwerda wieder lebendig. Oder lassen Sie sich in Urgroßmutters Zeiten zurückversetzen, wenn Sie den 150 Jahre alten Kolonialwarenladen im Museum in Finsterwalde betreten. Die Reformationsgeschichte ist im neu eröffneten Museum Mühlberg 1547 zu sehen.

* Kreismuseum Finsterwalde Kreismuseum Bad Liebenwerda  * Museum "Mühlberg 1547"
* Museum Schloss Doberlug * Eisenbahnmuseum Falkenberg  * Naturparkhaus Bad Liebenwerda
* Niederlausitzer Museumseisenbahn * Bauernmuseum Lindena  * Planetarium Herzberg
Handwerksmuseum Ulmenhof Polzen Drandorfhof Schlieben
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Die Geschichte von Schloss Doberlug ist untrennbar mit den sächsischen Wettinern verbunden: Das prachtvolle Schloss gehörte einst zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte es unter der gleichnamigen sächsischen Sekundogenitur eine Blütezeit als Nebenresidenz der Sachsen-Merseburger Herzöge. Später wurde es von Sachsen und nach 1815 von Preußen als Verwaltungs- und Wohngebäude sowie als Gefängnis benutzt. Danach diente es in der DDR als Kaserne. Im Jahr 1994 ging das Schloss schließlich an die Stadt Doberlug-Kirchhain, die es umfänglich sanierten.
Architektonisch verweist der mächtige vierflügelige Komplex in die Renaissance, wurde aber erst Ende des 17 Jahrhunderts vollendet. Besucher erleben das Schloss heute als vorbildlich restaurierten Bau, dessen Ursprung - eines der ältesten Zisterzienserklöster Brandenburgs - in der Schlossarchitektur immer noch zu erkennen ist. Das prunkvoll farbige Sachsen-Merseburger Wappen über dem Portal und der mächtige Wasserspeier des Schlosses ziehen das Auge ebenso an wie der reich dekorierte Geibel. Ein besonderer Reiz entsteht aus dem Zusammenspiel des Schlosses mit dem benachbarten Refektorium und der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters. Die nur wenige Schritte entfernte barocke Planstadt Doberlug, von Herzog Christian I. 1664 gegründet, ist ebenfalls eine Entdeckung wert.

Im Jahr 2014, zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“ wurde das Schloss nach intensiver Restauration und Sanierung wiedereröffnet und zog mehr als 90.000 Besucher an. Nach kurzer Pause öffnete es im April 2015 erneut seine Türen und wird derzeit in Regie des Museumsverbundes des Landkreises Elbe-Elster und der Stadt-Doberlug-Kirchhain zu einem Museum entwickelt. Außerdem haben hier die Tourist-Information der Stadt Doberlug-Kirchhain sowie der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. ihren Sitz.
Das Schloss ist für Besucher geöffnet und präsentiert in temporären Ausstellungen Kunst und Fotografie. Darüber hinaus kann es auch als architektonisches Kleinod entdeckt werden. Die Arbeit der Restauratoren, sonst von der Ausstellungsarchitektur weitgehend verdeckt, ist derzeit detailreich nachvollziehbar. Unter Voranmeldung können die Schlossräume bei einer Führung individuell entdeckt werden. Zudem sorgt der Förderverein des Schlosses dafür das Areal mit einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm zu beleben.

Die Besichtigung der Klosterkirche und des Refektoriums sind nicht Bestandteil des Museumstickets. Bitte wenden Sie sich dazu an die Evangelische Kirchengemeinde, Monika Anders, Tel. 035322-2881.

Ergänzung zu den Öffnungszeiten: Für Gruppen ist ein Besuch nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Doberlug Pestalozziplatz
Bus-Linien 544 Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain-Trebbus, 560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda,
553 Doberlug-Kirchhain - Rückersdorf
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Schon beim Betreten des Sänger- und Kaufmannsmuseums in Finsterwalde fühlt man sich in die Vergangenheit versetzt. Denn im Zentrum der Präsentation steht der alte Krämerladen eines gewissen Herrn Wittke. Als G. F. Wittke 1850 sein Material-, Tabak-, Cigarren- und Destillations-Geschäft - so seine Anzeige im Finsterwalder Wochenblatt - gründete, ahnte er wohl kaum, dass sein kleines Handelsunternehmen das Kernstück des 1981 gegründeten Kreismuseums Finsterwalde bilden würde. Noch heute ist der original eingerichtete Kaufmannsladen mit seinem Interieur der Gründerzeit und den Waren- und Werbeutensilien aus der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts das Urbild des Tante-Emma-Ladens.

Einen Schwerpunkt in den Ausstellungen des Finsterwalder Museums bilden der Einzelhandel und die damit verbundene Werbung. Eine Drogerie mit Produkten der DDR-Zeit, historische Verkaufsautomaten und Werbeschilder und der alte Kaffeeröstofen der Fa. Wittke setzen das Thema fort.

Fehlen dürfen natürlich auch die berühmten Finsterwalder Sänger nicht. An Hand vieler Objekte lassen sich Entstehungsgeschichte und Wirkung des Sängerliedes genauso nachvollziehen, wie das Lied in verschiedenen Varianten zu hören ist.
Der „Finsterwalder Chorwurm“, der die Besucher durch die Jahrhunderte vom Mittelalter bis zur gerade vergangen Gegenwart begleitet, ist das strukturierende Gestaltungselement der Ausstellung. Er ist gespickt mit Objekten zur Sangesgeschichte, die das Museum in jahrelanger Sammeltätigkeit zusammengetragen oder von freundlichen Leihgebern erhalten hat. Wie es sich für einen "Chorwurm" gehört, lässt er durch zahlreiche Klangbeispiele die Historie des Gesangs auch akustisch nacherleben.

Für Gruppen ist das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Voranmeldung geöffnet.

Sie erreichen das Museum bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab Finsterwalde Bahnhof Richtung Finsterwalde Südpassage. 
Bus-Linien 544 Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain-Trebbus,
551 Stadtlinie Finsterwalde,
570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,
579 Finsterwalde – Staupitz – Elsterwerda,
622 Finsterwalde – Staupitz - Lauchhammer.
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Auf dem Gelände der ehemaligen Burg- und Schlossanlage, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lubwartturm, befindet sich das Kreismuseum Bad Liebenwerda welches 1953/54 errichtet wurde. In historischen Mauern sammelt und forscht das Museum zur regionalen Geschichte des "Schwarz-Elster-Landes". Höhepunkt der Sammlung ist die Abteilung zur Geschichte des regionalen Wandermarionettentheaters, welches nach einem Zeitstrahl gestaltet wurde. Hierbei wird die einstige Bedeutung der Puppenspieler und ihres Marionettentheaters im gesellschaftlichen Leben erzählt. Das sächsische Marionettentheater ist als Volkstheater an Fäden ein wichtiges Massenmedium vergangener Zeiten gewesen.

Ebenfalls widmet sich das Museum der Pflege des musikalischen Erbes der Gebrüder Graun, die im 18. Jahrhundert an sächsischen und preußischen Höfen glänzten. Auf 350qm werden im sanierten Museumsbau zudem immer wieder Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen angeboten.

Einen beeindruckenden Rundumblick über die Stadt Bad Liebenwerda bietet die Aussicht vom Lubwartturm. Wer einen Aufstieg plant, meldet sich bitte vorab im Kreismuseum.

Für angemeldete Gruppen öffnet das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 450 m (5 min) Fußweg von der Haltestelle Bad Liebenwerda Busbahnhof
Bus-Linien 520 Elsterwerda – Bad Liebenwerda – Falkenberg/Elster – Herzberg (Elster),
524 Tröbitz – Bad Liebenwerda,
525 Herzberg (Elster) – Bad Liebenwerda,
560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda,
570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,
575 Gröditz – Kröbeln – Bad Liebenwerda,
577 Falkenberg/Elster – Uebigau – Wahrenbrück – Bad Liebenwerda
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Die Reformation war bereits im vollen Gange, als im Jahre 1531 in Mühlberg die Neue Propstei im Auftrag des Zisterzienser-Nonnenklosters erbaut wurde. In Folge der kirchlichen Erneuerungsbewegung wurde bereits acht Jahre später das Kloster aufgelöst.

Schließlich standen sich 1547 in einer entscheidenden Schlacht bei Mühlberg das katholische Heer Kaiser Karl V. und die Truppen des protestantischen Schmalkaldischen Bundes gegenüber. Die Katholiken siegten, der Führer der Protestanten, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, geriet in Gefangenschaft. Diese Geschichte erzählt das Museum "Mühlberg 1547", welches in der Propstei des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters untergebracht ist. Mit seinen großformatigen Wand- und Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert ist die Propstei dabei selbst das größte „Exponat“.

Im Mittelpunkt des Museums steht eine Medieninszenierung, die die Schlacht bei Mühlberg aus drei unterschiedlichen Perspektiven vorstellt. Die konfessionellen, gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen sowie das Nachleben und Erinnerungsgedenken werden dabei in der Ausstellung gezeigt. Zu sehen sind auch die unterschiedlichen Glaubenszeugnisse, wie Reliquien und Heiligenfiguren, aber auch an Abbildungen und Gemälden sind die Hintergründe und Debatten der Reformation veranschaulicht.

Auch über die Stadtgeschichte gibt es Vieles zu erzählen: die Anfänge der Stadt durch Burg und Schloss, die Entwicklung als Doppelstadt, die wechselnde Länderzugehörigkeit, das Leben am Fluss mit Handwerk und Hochwasser und auch die Erinnerung an das Kriegsgefangenen- und Speziallager.

Durch das kriegerische Ereignis wurde Mühlberg zu einem historischen Erinnerungsort von europäischer Dimension. Deshalb gehört Mühlberg auch zu den „Stätten der Reformation“, die das Europäische Kultursiegel tragen dürfen.

Das Museum ist in einem historischen Gebäude, der Propstei des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters, untergebracht. Die zahlreich vorhanden Stufen, Türschwellen und unterschiedlichen Gebäude-Ebenen die sich in Ausstellungsräumen befinden, wurden mit viel Aufwand in Form von maßangefertigten mobilen Rampen, einem elektrischen Plattformlift und einer Aufzugkabine möglichst barrierefrei gestaltet. Um vom Erdgeschoss in die oberen Ausstellungsebenen zu gelangen, kann alternativ zur Treppe eine Aufzugkabine genutzt werden.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 300 m (4 min) Fußweg von der Haltestelle Mühlberg Busbahnhof
Bus-Linien 433 / 437 Riesa – Mühlberg/Elbe,
536 Falkenberg / Bad Liebenwerda – Koßdorf – Mühlberg/Elbe,
565 Bad Liebenwerda – Mühlberg/Elbe

Vom 23. April bis zum 5. November 2017 zeigt das Museum anlässlich des Reformationsjubiläums die Sonderausstellung "Zwischen Pfarrsaal und Rathaus".

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Das Eingangstor zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ist das Besucherzentrum im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda. Vielfältige Besonderheiten des Naturparks können Sie in einer interaktiven Erlebnisausstellung aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Beim Sehen, Hören, Drehen und Fühlen können Erwachsene wie Kinder gleichermaßen in blühende Heidelandschaften, geheimnisvolle Moore und romantische Streuobstwiesen eintauchen. Eine Führung durch die Ausstellung unterhält Sie mit weiteren kurzweiligen Anekdoten und Geschichten rund um den Naturpark.

Hier können Sie sich auch gern bei der Planung Ihrer Betriebsausflüge, Tages- oder Mehrtagestouren beraten lassen. Neben regelmäßig Radtouren oder naturkundliche Bildvorträge mit Kaffee und Kuchen finden auch Veranstaltungen für Kinder und Familien statt . Kartenmaterial und ein qualitatives Sortiment regionaler Produkte stehen zum Verkauf bereit. Das Naturparkhaus ist barrierefrei zu erreichen (Zugang und Toilette).

Ergänzung zu den Öffnungszeiten: Von April bis Oktober ist das  Besucherinformationszentrum zusätzlich in allen Schulferien im Land Brandenburg am Montag und Dienstag von 11 - 15 Uhr geöffnet.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 200 m (2 min) Fußweg von den Haltestellen Bad Liebenwerda Südring, Bad Liebenwerda Am Rösselpark
Bus-Linien 520 Elsterwerda – Bad Liebenwerda – Falkenberg/Elster – Herzberg (Elster),
524 Tröbitz – Bad Liebenwerda,
560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda,
570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,
575 Gröditz – Kröbeln – Bad Liebenwerda,
577 Falkenberg/Elster – Uebigau – Wahrenbrück – Bad Liebenwerda
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Abgesehen von seiner historischen Bedeutung als ehemaliges Rittergut ist der Drandorfhof auch ein beliebter Ort für die Durchführung von Veranstaltungen verschiedenster Art. Für Ihre nächste Familienfeier oder auch das Firmenjubiläum bieten die Räumlichkeiten genügend Platz und den perfekten festlichen Rahmen um mit Gästen aus nah und fern gebührend in entsprechendem Ambiente zu feiern.

Für Feierlichkeiten und Veranstaltungen stehen der Schafstall und die Backstube, die jeweils mit Küche und Sanitäreinrichtungen ausgestattet sind. für Sie offen. Je nach gewünschter Bestuhlung und Tischaufstellung sind Gesellschaften mit wenigen als auch mit vielen Gästen bestens aufgehoben.

In den komplett eingerichteten Ferienwohnungen im Vorderhaus können Gäste mit längerer Anreise bequem verweilen.

Besichtigungen des Drandorfhofes sind auch am Wochenende nach Vereinbarung möglich.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 100 m (2 min) Fußweg von den Haltestellen Schlieben Feuerwehr, Schlieben B87
Bus-Linien 522/534 Herzberg (Elster) – Schlieben - Trebbus
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Der Besuch des Lindenaer Bauernmuseum ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. In einem Umgebindehaus mit Stallungen und Scheune wird das Leben einer typischen Bauernfamilie vor ca. 100 Jahren dargestellt. Egal, ob man die liebevoll eingerichtete Wohnstube, die Küche, den Schlafraum, die Waschküche oder die Nebengebäude besichtigt, überall spürt man, wie einfach und bescheiden die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.

Im Dachgeschoss des Hauses befindet sich ein originales Schulzimmer. Auf Wunsch werden Waffeln und Klemmkuchen gebacken.

Keine festen Öffnungszeiten!
Führungen bitte telefonisch beim Amt Elsterland anmelden.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Lindena Dorfplatz
Bus-Linie 560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Seit dem Jahr 1965 besteht die astronomische Einrichtung in Herzberg. Zur Erinnerung an die Verdienste Alexej Leonow gegenüber Raumfahrt und Wissenschaft wurde die Einrichtung nach ihm benannt. Sie ist die älteste ihrer Art im Land Brandenburg, jedoch mit modernen Geräten ausgestattet. So bietet sie viele Möglichkeiten um den Besucher in die eindrucksvolle Welt der Sterne  zu entführen. Unter dem Dach einer 8m-Kuppel befindet sich ein Zeiss Projektor, mit dem der Sternhimmel für jeden Ort und zu jeder Zeit dargestellt werden kann.

Mehrere Zusatzprojektoren, eine moderne Tonanlage und Videogroßprojektoren sowie eine eindrucksvolle Diaüberblendtechnik erweitern die Vorführmöglichkeiten. Das Planetarium bietet ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene sowie öffentliche Beobachtungstermine.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Herzberg (Elster) Lugstraße
Bus-Linie 520 aus Richtung Bad Liebenwerda und Falkenberg/Elster,
Bus-Linien 521 und 542 aus Richtung Schönewalde und Grassau,
Buslinie 525 aus Richtung Uebigau - Friedrichsluga,
Buslinien 522 und 534 aus Richtung Trebbus und Schlieben
Buslinie 527 aus Richtung Züllsdorf – Fermerswalde
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

Keine festen Öffnungszeiten!
Führungen bitte telefonisch anmelden.

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Das Eisenbahnmuseum und die Traditionsdampflokomotive am Bahnhof führen Sie ein Stück in der Geschichte zurück.

Ehemalige Mitarbeiter der Bahn berichten während einer Museumsführung auf authentische und leidenschaftliche Art und Weise, wie sie die Entwicklung des Bahnhofs in Falkenberg und die damit verbundene Weiterentwicklung der Eisenbahn erlebt haben. Fahrkartendrucker aus alten Zeiten werden wieder in Betrieb genommen und auf Wunsch erhalten Sie eine Fahrkarte von Calau nach Leipzig im Wert vom 5 Mark. Sagt Ihnen der Begriff Fernschreiber noch etwas? Diese Geräte wurden damals genutzt um auf schnellem Wege Nachrichten zu übermitteln. Wo heute E-Mails geschrieben werden, wurden damals noch riesige Geräte benötigt, um Texte versenden zu können. Als Speichermedium wurden Lochstreifen verwendet. Diese konnten dann zu einem späteren Zeitpunkt in die Maschine eingelegt werden und der Text tippte sich von alleine in die Maschine.

Modelleisenbahnen, Gleisstellwerke, Uniformen der Reichsbahn, viele Bilder und alte Wagons gibt es außerdem im Museum zu sehen. Besonders aufregend für Kinder ist auch die Sammlung vieler Telefone. So gibt es im Museum auch noch alte Telefone mit Wählscheibe. Wer schon immer wissen wollte, wie diese funktionieren, kann es im Eisenbahnmuseum in Falkenberg ausprobieren.

Nach vorheriger Anmeldung können Sie auch das Technische Denkmal, eine Dampflok der Baureihe 52, auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes besuchen. Führungen am Wochenende nach telefonischer Anmeldung möglich.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 1000 m (15 min) Fußweg von der Haltestelle Falkenberg/Elster Einkaufszentrum
Bus-Linien 525 Herzberg (Elster) – Uebigau – Falkenberg/Elster,
526 Nexdorf – Uebigau – Falkenberg/Elster
Ca. 1.900 m (22 min) Fußweg ab Falkenberg /Elster Bahnhof
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Volle Fahrt - Mit dem Aufbau und dem Betrieb einer Museumseisenbahn auf der ehemaligen DR-Strecke von Finsterwalde nach Crinitz ist der regionalen Eisenbahngeschichte ein Denkmal gesetzt worden. Eisenbahnbegeisterte jeden Alters können mit der Niederlausitzer Museumseisenbahn ihrer Nostalgie-Liebe frönen. Neben betriebsfähigen Fahrzeugen wie Diesellokomotiven und über 100 Jahre alte preußische Personenwagen, kann eine Dampflokomotive als Ausstellungsobjekt besichtigt werden. Zu Sonderveranstaltungen fährt auch die Echtdampf-Kindereisenbahn auf einer 9 1/4"-Strecke.

Die Niederlausitzer Museumseisenbahn startet mit dem Crinitzer Töpfermarkt (erstes Wochenende im April) und bietet neben öffentlichen Fahrten (i.d.R. einmal im Monat) auch Fahrten zu Christi Himmelfahrt an. Außerdem veranstaltet die Bahn jährlich eine Genießerfahrt, ein traditionelles Schlachtefest, die Halloweenfahrt sowie Glühwein- und Nikolausfahrten zur Adventszeit sowie weitere Highlights.

In den vergangenen Jahren wurden spezielle Angebote im Zusammenhang mit der Museumseisenbahn entwickelt und in die Tat umgesetzt:

Kindertagsfahrt
Schlemmer- / Genießerfahrten (Eisenbahnromantik in Verbindung mit kulinarischen Spezialitäten und Livemusik)
Schlachtefest mit Bockbieranstich und Blasmusik
Nikolausfahrten
Sonderfahrten mit dem historischen Personenzug oder dem Salonwagen zu besonderen Anlässen auf Kundenwunsch (Geburtstage, Taufe, Einschulung, Jugendweihe / Konfirmation, Hochzeit, Familientreffen, Klassentreffen, Betriebsausflüge)


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Auf dem Gelände der Wohnstätte Gut Ulmenhof ist in einem alten Stallgebäude ein Handwerksmuseum errichtet worden. In derzeit 16 Werkstätten, untergebracht in kleinen Fachwerkshäuschen, werden unterschiedlichste Handwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert  ausgestellt.

Handwerke wie Lebzelterei, Holzschuhmacherei, Seilerei, Schmiede, Friseur, Spielzeugmacher, Musikinstrumentenbau und Stellmacherei mit ihren nötigen Werkzeugen gibt es zu sehen. Hier gibt es zu erleben, was die Sabotage mit dem Holzschuhmacher zu tun hat, warum der Schmied kein Fitnessstudio brauchte und wie Schuhmacher Wasser zum Licht machen nutzte. Zum Teil kann man das ein oder andere Handwerk auch einmal ausprobieren. Die Schneiderei kann je nach Bedarf in eine Märchenstube verwandelt werden, in der alte Märchen, Sagen und Geschichten vorgelesen und zum Leben erweckt werden.

Keine festen Öffnungszeiten! Führungen bitte telefonisch anmelden.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Polzen Parkscheune
Bus-Linie 522 Herzberg (Elster) – Schlieben - Trebbus
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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hintergrundbild
Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. | Schlossplatz 1 | 03253 Doberlug-Kirchhain | Tel.: 035322 6888516 | Fax: 035322 6888518 | E-Mail: info@elbe-elster-land.de