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Museen im Elbe-Elster-Land

Ein Museumsbesuch ist immer empfehlewnswert bei einem Urlaub in der Lausitz. Die Zeit der übers Land ziehenden Wandermarionettenbühnen wird z.B. im Museum in Bad Liebenwerda wieder lebendig. Oder lassen Sie sich in Urgroßmutters Zeiten zurückversetzen, wenn Sie den 150 Jahre alten Kolonialwarenladen im Museum in Finsterwalde betreten. Die Reformationsgeschichte ist im neu eröffneten Museum Mühlberg 1547 zu sehen.

* Kreismuseum Finsterwalde Kreismuseum Bad Liebenwerda  * Museum "Mühlberg 1547"
* Museum Schloss Doberlug * Eisenbahnmuseum Falkenberg  * Naturparkhaus Bad Liebenwerda
* Niederlausitzer Museumseisenbahn * Bauernmuseum Lindena  * Planetarium Herzberg
Handwerksmuseum Ulmenhof Polzen Drandorfhof Schlieben
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Die Geschichte von Schloss Doberlug ist untrennbar mit den sächsischen Wettinern verbunden: Das prachtvolle Schloss gehörte einst zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Als Nebenresidenz der Sachsen-Merseburger Herzöge erlebte es im 17. und 18. Jahrhundert unter der gleichnamigen sächsischen Sekundogenitur eine Blütezeit. Später nutzten es Sachsen und nach 1815 Preußen als Verwaltungs- und Wohngebäude sowie als Gefängnis, bevor es in der DDR als Kaserne dienen musste. 1994 ging das Schloss schließlich an die Stadt Doberlug-Kirchhain, die es umfänglich sanierte.

Der mächtige vierflügelige Komplex verweist architektonisch in die Renaissance, wurde aber erst Ende des 17. Jahrhunderts vollendet. Besucher erleben das Schloss heute als vorbildlich restaurierten Bau, dessen Ursprung - eines der ältesten Zisterzienserklöster Brandenburgs - in der Schlossarchitektur immer noch zu erkennen ist. Die reich dekorierten Giebel und die mächtigen Wasserspeier des Schlosses ziehen das Auge ebenso an wie das prunkvoll farbige Sachsen-Merseburger Wappen über seinem Portal. Ein besonderer Reiz entsteht aus dem Zusammenspiel des Schlosses mit dem benachbarten Refektorium und der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters. Die nur wenige Schritte entfernte barocke Planstadt Doberlug, von Herzog Christian I. 1664 gegründet, ist ebenfalls eine Entdeckung wert.

2014 zur Ersten Brandenburgische Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" glanzvoll nach intensiver Restauration und Sanierung wiedereröffnet, zogen das Schloss und die in ihm präsentierten preußisch-sächsischen Beziehungskisten mehr als 90.000 Besucher an. Nach kurzer Pause öffnete es im April 2015 erneut seine Türen und wird derzeit in Regie des Museumsverbundes des Landkreises Elbe-Elster und der Stadt-Doberlug-Kirchhain zu einem Museum entwickelt. Außerdem hat hier die Tourist-Information der Stadt seinen Sitz.
 
Auch während des Interims ist das Schloss für Besucher geöffnet. In temporären Ausstellungen präsentiert es Kunst und Fotografie, kann darüber hinaus aber auch als architektonisches Kleinod entdeckt werden. Die Arbeit der Restauratoren, sonst von der Ausstellungsarchitektur weitgehend verdeckt, ist derzeit detailreich nachvollziehbar. Die Schlossräume können individuell und auf Voranmeldung mit Führungen entdeckt werden. Mit einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm sorgt der Förderverein des Schlosses zudem dafür, das Areal zu beleben.

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 zeichnet das Museum Schloss Doberlug in einer Ausstellung die Lebenswege der letzten Zisterziensermönche des Klosters nach und stellt die Einzelschicksale in den Kontext der Dobrilugker Klostergeschichte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Ausstellung "Die letzten Mönche von Dobrilugk" findet vom 07.07. bis 12.11.2017 statt. Eröffnung ist am 06.07.2017, 19.00 Uhr.

Die Besichtigung der Klosterkirche und des Refektoriums sind nicht Bestandteil des Museumstickets. Bitte wenden Sie sich dazu an die Evangelische Kirchengemeinde, Monika Anders, Tel. 035322-2881.

Ergänzung zu den Öffnungszeiten: Für Gruppen ist ein Besuch nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Doberlug Pestalozziplatz
Bus-Linien 544 Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain-Trebbus, 560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda,
553 Doberlug-Kirchhain - Rückersdorf
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de
 

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Mit dem Betreten des Sänger- und Kaufmannsmuseums in Finsterwalde fühlt man sich in die Vergangenheit versetzt. Denn im Zentrum der Präsentation steht der alte Krämerladen eines gewissen Herrn Wittke. Als G. F. Wittke 1850 sein Material-, Tabak-, Cigarren- und Destillations-Geschäft - so seine Anzeige im Finsterwalder Wochenblatt - gründete, ahnte er wohl kaum, dass sein kleines Handelsunternehmen das Kernstück des 1981 gegründeten Kreismuseums Finsterwalde bilden würde. Der original eingerichtete Kaufmannsladen mit seinem Interieur der Gründerzeit und den Waren- und Werbeutensilien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist noch heute das Urbild des Tante-Emma-Ladens.

Der Einzelhandel und die damit verbundene Werbung bilden einen Schwerpunkt in den Ausstellungen des Finsterwalder Museums. Eine Drogerie mit Produkten der DDR-Zeit, historische Verkaufsautomaten und Werbeschilder und der alte Kaffeeröstofen der Fa. Wittke setzen das Thema fort.

Natürlich fehlen auch die berühmten Finsterwalder Sänger nicht. Entstehungsgeschichte und Wirkung des Sängerliedes lassen sich an Hand vieler Objekte genauso nachvollziehen, wie das Lied in verschiedenen Varianten zu hören ist.

Strukturierendes Gestaltungselement der Ausstellung ist der "Finsterwalder Chorwurm", der die Besucher durch die Jahrhunderte vom Mittelalter bis zur gerade vergangenen Gegenwart begleitet. Er ist gespickt mit Objekten zur Sangesgeschichte, die das Museum in jahrelanger Sammeltätigkeit zusammengetragen oder von freundlichen Leihgebern erhalten hat. Wie es sich für einen "Chorwurm" gehört, lässt er durch zahlreiche Klangbeispiele die Historie des Gesangs auch akustisch nacherleben.

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 präsentiert das Museum vom 10.06. bis 31.10.2017 die Sonderausstellung "Musikam habe ich allzeit lieb gehabt - Zur Geschichte der evangelischen Kantoreien". Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger im Gottesdienst auch um die Stellung der Kantoreien in der städtischen Gesellschaft.

Für Gruppen ist das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Voranmeldung geöffnet.

Sie erreichen das Museum bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab Finsterwalde Bahnhof Richtung Finsterwalde Südpassage. 
Bus-Linien 544 Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain-Trebbus,
551 Stadtlinie Finsterwalde,
570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,
579 Finsterwalde – Staupitz – Elsterwerda,
622 Finsterwalde – Staupitz - Lauchhammer.
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Das Kreismuseum Bad Liebenwerda befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Burg- und Schlossanlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lubwartturm. In historischen Mauern sammelt und forscht das Museum zur regionalen Geschichte des "Schwarz-Elster-Landes". Höhepunkt der Sammlung ist die Abteilung zur Geschichte des regionalen Wandermarionettentheaters, welches nach einem Zeitstrahl gestaltet wurde. Erzählt wird die einstige Bedeutung der Puppenspieler und ihres Marionettentheaters im gesellschaftlichen Leben. Als Volkstheater an Fäden ist das sächsische Marionettentheater ein wichtiges Massenmedium vergangener Zeiten gewesen.

Daneben widmet sich das Museum der Pflege des musikalischen Erbes der Gebrüder Graun, die im 18. Jahrhundert an sächsischen und preußischen Höfen glänzten. Zudem werden im sanierten Museumsbau auf 350 qm immer wieder Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen angeboten.

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 wird vom 13.04. bis 31.10.2017 die Ausstellung "Reformation begreifen - Das Elbe-Elster-Land im 16. Jahrhundert" präsentiert. Diese Ausstellung richtet sich vor allem an Familien mit Kindern, die von Zeitzeugen und -zeugnissen erfahren können, wie sich das Alltagsleben in den Städten und Dörfern der Region um 1550 gestaltete und welche Folgen die Lutherischen Thesen für den einfachen Mann hatten.

Einen beeindruckenden Rundumblick über die Stadt Bad Liebenwerda bietet ein Blick vom Lubwartturm. Wer einen Aufstieg plant, meldet sich bitte vorab im Kreismuseum.

Für angemeldete Gruppen öffnet das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 450 m (5 min) Fußweg von der Haltestelle Bad Liebenwerda Busbahnhof
Bus-Linien 520 Elsterwerda – Bad Liebenwerda – Falkenberg/Elster – Herzberg (Elster),
524 Tröbitz – Bad Liebenwerda,
525 Herzberg (Elster) – Bad Liebenwerda,
560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda,
570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,
575 Gröditz – Kröbeln – Bad Liebenwerda,
577 Falkenberg/Elster – Uebigau – Wahrenbrück – Bad Liebenwerda
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de
 

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Als im Jahre 1531 in Mühlberg die Neue Propstei im Auftrag des Zisterzienser-Nonnenkloster erbaut wurde, war die Reformation bereits im vollen Gange. Bereits acht Jahre später wurde das Kloster in Folge der kirchlichen Erneuerungsbewegung aufgelöst.

1547 schließlich standen sich in der Schlacht bei Mühlberg das katholische Heer Kaiser Karl V. und die Truppen des protestantischen Schmalkaldischen Bundes in einer entscheidenden Schlacht gegenüber: Die Katholiken siegten, der Führer der Protestanten, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, geriet in Gefangenschaft. Diese Geschichte erzählt das Museum "Mühlberg 1547". Es ist in der Propstei des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenkloster untergebracht. Dabei ist die Propstei mit seinen großformatigen Wand- und Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert  selbst das größte "Exponat".

Im Mittelpunkt des neu konzipierten Museums steht eine Medieninszenierung, die die Schlacht bei Mühlberg aus drei unterschiedlichen Perspektiven vorstellt. Dabei werden in der Ausstellung die konfessionellen, gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen sowie das Nachleben und Erinnerungsgedenken gezeigt. Ebenfalls sind die unterschiedlichen Glaubenszeugnisse, wie Reliquien und Heiligenfiguren zu sehen, aber auch an Gemälden und Abbildungen sind die Hintergründe und Debatten der Reformation veranschaulicht.

Auch über die Stadtgeschichte gibt es Vieles zu erzählen: die Anfänge der Stadt durch Burg und Schloss, die Entwicklung als Doppelstadt, die wechselnde Länderzugehörigkeit, das Leben am Fluss mit Handwerk und Hochwasser und auch die Erinnerung an das Kriegsgefangenen- und Speziallager.

Mühlberg wurde durch das kriegerische Ereignis  zu einem historischen Erinnerungsort von europäischer Dimension. Mühlberg gehört daher auch zu den "Stätten der Reformation", die das Europäische Kultursiegel tragen dürfen.

Das Museum ist in einem historischen Gebäude, der Propstei des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters, untergebracht. Die in den Ausstellungsräumen zahlreich vorhandenen Stufen, Türschwellen und unterschiedlichen Gebäude-Ebenen wurden mit viel Aufwand in Form von maßangefertigten mobilen Rampen, einem elektrischen Plattformlift und einer Aufzugkabine möglichst barrierefrei gestaltet. Um vom Erdgeschoss in die oberen Ausstellungsebenen zu gelangen, kann alternativ zur Treppe eine Aufzugkabine genutzt werden.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 300 m (4 min) Fußweg von der Haltestelle Mühlberg Busbahnhof
Bus-Linien 433 / 437 Riesa – Mühlberg/Elbe,
536 Falkenberg / Bad Liebenwerda – Koßdorf – Mühlberg/Elbe,
565 Bad Liebenwerda – Mühlberg/Elbe
Neu: Museumslinie zwischen Falkenberg/Elster und Mühlberg (Elbe) 
Damit interessierte Gäste im Jahr des Reformationsjubiläums die historischen Stätten in der Stadt Mühlberg – zum Beispiel das Museum „Mühlberg 1547“ - mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch am Wochenende erreichen können, erweitert die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH das Fahrplanangebot der Linie 536 zwischen Falkenberg/Elster und Mühlberg/Elbe. Unter dem Titel „Museumslinie“ verkehren vom 01. Mai bis 03. Oktober 2017 an Samstagen, Sonn- und Feiertagen insgesamt 5 Fahrten von Falkenberg/Elster nach Mühlberg und zurück. Das neue Fahrplanangebot ist in Falkenberg/Elster abgestimmt auf die Fahrzeiten der Züge von und nach Berlin, Cottbus und Leipzig. Mehr Infos  gibt es auf der Internetseite der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH. 
http://www.vmee.de/index.php/aktuell-fahrinfo/125-zusaetzliches-verkehrsangebot-536
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de



In Hinblick auf das diesjährige Reformationsjubiläum erweitert das Museum Mühlberg 1547 die Öffnungszeiten mit einer wöchentlichen Abendführung durch die Ausstellung:

April - September jeden Mittwoch um 18.00 Uhr Führung durch die Ausstellung im Museum Mühlberg 1547 (Preis: 5,00 € p.P, Kinder frei)
anschließend 21.00 Uhr Abendliche Erlebnisführung durch die mittelalterliche Doppelstadt an der Elbe mit Gästeführern in historischen Kostümen, Treffpunkt am Altstädter Markt (Preis: 3,50 € p.P., ermäßigt 2,00 € p.P., Kinder bis 13 Jahre frei)

Vom 23. April bis zum 5. November 2017 zeigt das Museum anlässlich des Reformationsjubiläums die Sonderausstellung "Zwischen Pfarrsaal und Rathaus".
 

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Das Besucherzentrum im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda ist das Eingangstor zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Eine interaktive Erlebnisausstellung lädt Sie ein, die vielfältigen Besonderheiten des Naturparks aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Beim Sehen, Hören, Drehen und Fühlen können Erwachsene wie Kinder gleichermaßen in blühende Heidelandschaften, geheimnisvolle Moore und romantische Streuobstwiesen eintauchen. Eine Führung durch die Ausstellung unterhält Sie mit weiteren kurzweiligen Anekdoten und Geschichten rund um den Naturpark.

Weiterhin beraten wir Sie gern bei der Planung Ihrer Betriebsausflüge, Tages- oder Mehrtagestouren. Es finden regelmäßig Radtouren oder naturkundliche Bildvorträge mit Kaffee und Kuchen statt sowie Veranstaltungen für Kinder und Familien. Kartenmaterial und ein qualitatives Sortiment regionaler Produkte stehen zum Verkauf bereit. Das Naturparkhaus ist barrierefrei (Zugang und Toilette).

Ergänzung zu den Öffnungszeiten: Von April bis Oktober zusätzlich in allen Schulferien im Land Brandenburg am Montag und Dienstag von 11 - 15 Uhr geöffnet.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 200 m (2 min) Fußweg von den Haltestellen Bad Liebenwerda Südring, Bad Liebenwerda Am Rösselpark
Bus-Linien 520 Elsterwerda – Bad Liebenwerda – Falkenberg/Elster – Herzberg (Elster),
524 Tröbitz – Bad Liebenwerda,
560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda,
570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,
575 Gröditz – Kröbeln – Bad Liebenwerda,
577 Falkenberg/Elster – Uebigau – Wahrenbrück – Bad Liebenwerda
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Neben seiner historischen Bedeutung als ehemaliges Rittergut ist der Drandorfhof auch ein beliebter Ort für die Durchführung von Veranstaltungen verschiedenster Art. Die Räumlichkeiten bieten genügend Platz und den perfekten festlichen Rahmen für Ihre nächste Familienfeier oder auch das Firmenjubiläum, das mit Gästen aus nah und fern gebührend in ansprechendem Ambiente begangen werden soll.
Hierfür stehen der Schafstall und die Backstube jeweils mit Küche und Sanitäreinrichtungen für Sie offen. Je nach gewünschter Bestuhlung und Tischaufstellung sind Gesellschaften mit wenigen als auch mit vielen Gästen bestens aufgehoben.

Gäste mit längerer Anreise können auch bequem in einer der komplett eingerichteten Ferienwohnungen im Vorderhaus verweilen. 

Besichtigungen  sind auch am Wochenende nach Vereinbarung möglich.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 100 m (2 min) Fußweg von den Haltestellen Schlieben Feuerwehr, Schlieben B87
Bus-Linien 522/534 Herzberg (Elster) – Schlieben - Trebbus
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Der Besuch des Lindenaer Bauernmuseum ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. In einem Umgebindehaus mit Stallungen und Scheune wird das Leben einer typischen Bauernfamilie vor ca. 100 Jahren dargestellt. Egal, ob man die liebevoll eingerichtete Wohnstube, die Küche, den Schlafraum, die Waschküche oder die Nebengebäude besichtigt, überall spürt man, wie einfach und bescheiden die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.

Im Dachgeschoss des Hauses befindet sich ein originales Schulzimmer. Auf Wunsch werden Waffeln und Klemmkuchen gebacken.

Keine festen Öffnungszeiten!
Führungen bitte telefonisch beim Amt Elsterland anmelden.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Lindena Dorfplatz
Bus-Linie 560  Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Tröbitz – Bad Liebenwerda
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Seit dem Jahr 1965 besteht die astronomische Einrichtung in Herzberg. Zur Erinnerung an die Verdienste Alexej Leonow gegenüber Raumfahrt und Wissenschaft wurde die Einrichtung nach ihm benannt. Sie ist die älteste ihrer Art im Land Brandenburg, jedoch mit modernen Geräten ausgestattet. So bietet sie viele Möglichkeiten um den Besucher in die eindrucksvolle Welt der Sterne  zu entführen. Unter dem Dach einer 8m-Kuppel befindet sich ein Zeiss Projektor, mit dem der Sternhimmel für jeden Ort und zu jeder Zeit dargestellt werden kann.

Mehrere Zusatzprojektoren, eine moderne Tonanlage und Videogroßprojektoren sowie eine eindrucksvolle Diaüberblendtechnik erweitern die Vorführmöglichkeiten. Das Planetarium bietet ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene sowie öffentliche Beobachtungstermine.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Herzberg (Elster) Lugstraße
Bus-Linie 520 aus Richtung Bad Liebenwerda und Falkenberg/Elster,
Bus-Linien 521 und 542 aus Richtung Schönewalde und Grassau,
Buslinie 525 aus Richtung Uebigau - Friedrichsluga,
Buslinien 522 und 534 aus Richtung Trebbus und Schlieben
Buslinie 527 aus Richtung Züllsdorf – Fermerswalde
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

Keine festen Öffnungszeiten!
Führungen bitte telefonisch anmelden.

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Das Eisenbahnmuseum und die Traditionsdampflokomotive am Bahnhof führen Sie ein Stück in der Geschichte zurück.

Ehemalige Mitarbeiter der Bahn berichten während einer Museumsführung auf authentische und leidenschaftliche Art und Weise, wie sie die Entwicklung des Bahnhofs in Falkenberg und die damit verbundene Weiterentwicklung der Eisenbahn erlebt haben. Fahrkartendrucker aus alten Zeiten werden wieder in Betrieb genommen und auf Wunsch erhalten Sie eine Fahrkarte von Calau nach Leipzig im Wert vom 5 Mark. Sagt Ihnen der Begriff Fernschreiber noch etwas? Diese Geräte wurden damals genutzt um auf schnellem Wege Nachrichten zu übermitteln. Wo heute E-Mails geschrieben werden, wurden damals noch riesige Geräte benötigt, um Texte versenden zu können. Als Speichermedium wurden Lochstreifen verwendet. Diese konnten dann zu einem späteren Zeitpunkt in die Maschine eingelegt werden und der Text tippte sich von alleine in die Maschine.

Modelleisenbahnen, Gleisstellwerke, Uniformen der Reichsbahn, viele Bilder und alte Wagons gibt es außerdem im Museum zu sehen. Besonders aufregend für Kinder ist auch die Sammlung vieler Telefone. So gibt es im Museum auch noch alte Telefone mit Wählscheibe. Wer schon immer wissen wollte, wie diese funktionieren, kann es im Eisenbahnmuseum in Falkenberg ausprobieren.

Nach vorheriger Anmeldung können Sie auch das Technische Denkmal, eine Dampflok der Baureihe 52, auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes besuchen. Führungen am Wochenende nach telefonischer Anmeldung möglich.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: ca. 1000 m (15 min) Fußweg von der Haltestelle Falkenberg/Elster Einkaufszentrum
Bus-Linien 525 Herzberg (Elster) – Uebigau – Falkenberg/Elster,
526 Nexdorf – Uebigau – Falkenberg/Elster
Ca. 1.900 m (22 min) Fußweg ab Falkenberg /Elster Bahnhof
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Volle Fahrt - Mit dem Aufbau und dem Betrieb einer Museumseisenbahn auf der ehemaligen DR-Strecke von Finsterwalde nach Crinitz ist der regionalen Eisenbahngeschichte ein Denkmal gesetzt worden. Eisenbahnbegeisterte jeden Alters können mit der Niederlausitzer Museumseisenbahn ihrer Nostalgie-Liebe frönen. Neben betriebsfähigen Fahrzeugen wie Diesellokomotiven und über 100 Jahre alte preußische Personenwagen, kann eine Dampflokomotive als Ausstellungsobjekt besichtigt werden. Zu Sonderveranstaltungen fährt auch die Echtdampf-Kindereisenbahn auf einer 9 1/4"-Strecke.

Die Niederlausitzer Museumseisenbahn startet mit dem Crinitzer Töpfermarkt (erstes Wochenende im April) und bietet neben öffentlichen Fahrten (i.d.R. einmal im Monat) auch Fahrten zu Christi Himmelfahrt an. Außerdem veranstaltet die Bahn jährlich eine Genießerfahrt, ein traditionelles Schlachtefest, die Halloweenfahrt sowie Glühwein- und Nikolausfahrten zur Adventszeit sowie weitere Highlights.

In den vergangenen Jahren wurden spezielle Angebote im Zusammenhang mit der Museumseisenbahn entwickelt und in die Tat umgesetzt:

Kindertagsfahrt
Schlemmer- / Genießerfahrten (Eisenbahnromantik in Verbindung mit kulinarischen Spezialitäten und Livemusik)
Schlachtefest mit Bockbieranstich und Blasmusik
Nikolausfahrten
Sonderfahrten mit dem historischen Personenzug oder dem Salonwagen zu besonderen Anlässen auf Kundenwunsch (Geburtstage, Taufe, Einschulung, Jugendweihe / Konfirmation, Hochzeit, Familientreffen, Klassentreffen, Betriebsausflüge)


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Auf dem Gelände der Wohnstätte Gut Ulmenhof ist in einem alten Stallgebäude ein Handwerksmuseum errichtet worden. In derzeit 16 Werkstätten, untergebracht in kleinen Fachwerkshäuschen, werden unterschiedlichste Handwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert  ausgestellt.

Handwerke wie Lebzelterei, Holzschuhmacherei, Seilerei, Schmiede, Friseur, Spielzeugmacher, Musikinstrumentenbau und Stellmacherei mit ihren nötigen Werkzeugen gibt es zu sehen. Hier gibt es zu erleben, was die Sabotage mit dem Holzschuhmacher zu tun hat, warum der Schmied kein Fitnessstudio brauchte und wie Schuhmacher Wasser zum Licht machen nutzte. Zum Teil kann man das ein oder andere Handwerk auch einmal ausprobieren. Die Schneiderei kann je nach Bedarf in eine Märchenstube verwandelt werden, in der alte Märchen, Sagen und Geschichten vorgelesen und zum Leben erweckt werden.

Keine festen Öffnungszeiten! Führungen bitte telefonisch anmelden.

Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Haltestelle Polzen Parkscheune
Bus-Linie 522 Herzberg (Elster) – Schlieben - Trebbus
Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de

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Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. | Markt 20 | 04924 Bad Liebenwerda | Tel.: 035341/30652 | Fax: 035341/12672 | E-Mail: info@elbe-elster-land.de