Unsere Nachbarregionen der Reformation

Der Reformator Martin Luther war in seinem Leben viel unterwegs und hat an vielen Orten seine Spuren hinterlassen: An einigen sehr deutliche, an anderen waren die Begegnungen nur kurz. Überall, wo Luther redete, schrieb, saß, aß und schlief, wird heute an den Reformator erinnert. Hier stellen wir die Wirkungsbereiche Luthers in unseren unmittelbaren Nachbarstädten Wittenberg, Jüterbog und Torgau vor.

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Die weltberühmten Reformationsstätten in der Altstadt von Wittenberg und in verschiedenen Epochen entstandenen Gebäude zählen zu den bedeutendsten Stätten der deutschen Geschichte. Die Wirkungsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchthons und Lucas Cranachs des Älteren werden bereits seit Jahrhunderten von internationalen Gästen aufgesucht. Wittenberg war Hauptstadt des sächsischen Kurkreises und herzogliche und kurfürstliche Residenz von Sachsen-Wittenberg. 

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Torgau, eine Reformationsstadt? wird oft gefragt, obwohl rund 60 Aufenthalte Martin Luthers in der Stadt an der Elbe belegt sind. Seine Ideen fielen hier auf guten Boden. So ist der Ausspruch „ Wittenberg ist die Mutter und Torgau die Amme der Reformation“ zu erklären. Im Spätsommer 1552, als in Wittenberg die Pest ausbrach, machte sich Katharina Luther in Richtung Torgau auf den Weg, um hier Schutz zu finden. Unterwegs verunglückte sie, erreichte die Stadt schwer krank und verstarb noch im gleichen Jahr am 20. Dezember.

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Das mittelalterlich geprägte Jüterbog ist der wichtigste Schauplatz der Reformation in Brandenburg. Im späten Mittelalter zählte Jüterbog zu den großen Städten im Erzstift Magdeburg und war, auf Grund ihrer verkehrsgünstigen Lage zwischen Sachsen, der Mark Brandenburg und Magdeburg, häufig Austragungsort wichtiger Fürstentreffen. Durch die Nähe zu Witteberg stand Jüterbog schon früh im Zentrum der reformatorischen Auseinandersetzungen. 

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