Schlösser und Parks

Egal wo man sich im Elbe-Elster-Land aufhält, zum nächsten Schloss ist es nie weit. Alle haben ihre eigene lange und aufregende Geschichte, die in ihren Mauern lebendig bleibt. Ob Renaissanceschloss, Barockschloss, Jagd- oder Wasserschloss - alle zeigen ihnen die Vergangenheit der Lausitz.
Dabei muss man kein Kenner mittelalterlicher oder preußischer Geschichte sein, um in den Kulturgenuss der prachtvollen Architektur zu kommen.

* Schloss Doberlug * Schloss Sonnewalde   Schloss Elsterwerda
* Schlossherberge Uebigau  * Schloss Martinskirchen * Schloss Grochwitz 
* Schloss Neudeck  * Schloss Finsterwalde     Schloss Stechau
Schloss Sallgast Schloss Ahlsdorf   
(Bild: 1/3)
Die sächsische Perle Brandenburgs: Das Schloss Doberlug steht als Erinnerungsort stellvertretend für den Übergang einiger Landesteile Sachsens an das Königreich Preußen. Das prachtvolle Schloss gehörte ehemals zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen und ist eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der sächsischen und preußischen Geschichte. Die Besucher erleben einen außergewöhnlichen Renaissancebau, der auf der Grundlage eines der ältesten Zisterzienserklöster errichtet wurde.

Der mächtige vierflügelige Renaissance-Komplex mit Türmen und charakteristischen Zwerchhäusern wurde im 17. Jahrhundert fertiggestellt. Er wird von einem trockenen Graben umgeben. Die reich dekorierten Giebel, zwei Treppentürme im Hof und eine steinerne Galerie sind wichtige architektonische Details.

Die Besonderheit des Schlosses ist der Jahresbau. Ein Baustil welcher die Merkmale eines Jahres widerspiegelt. Es gab ursprünglich 1 Turm für ein Jahr, 4 Flügel für die vier Jahreszeiten, 12 Giebel für die zwölf Monate, 52 Fialen für die 52 Wochen im Jahr und ca. 365 Fenster für die Anzahl der Tage.

In unmittelbarer Nähe des Schlosses befinden sich die Klosterkirche sowie das Refektorium des ehemaligen Zisterzienserklosters.

Architekturprägende Epoche: Barock (1756)
Zustand des Schlosses: umfangreich saniert
Grundfläche des Schlosses: ca. 1600 m²
Zum Schloss gehören: Klosterkirche, Refektorium

Am 02. November 2014 ging die Erste Brandenburgische Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“ im Schloss Doberlug überaus erfolgreich zu Ende. In einem Bereich des Schloss befindet sich die Tourist-Information der Stadt Doberlug-Kirchhain. Eine Ausstellung über die 850 jährige Geschichte der Zisterzienser befindet sich in Teilen des Erdgeschosses. In den Räumen der Landesaustellung sind Arbeiten von Künstlern der Region zu sehen.

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(Bild: 1/3)
Das ehemalige Gutshaus in schlossähnlicher Gestaltung ist etwa 150 Jahre alt. Der neobarocke Stil mit Elementen des Jugendstils geht auf ältere Vorgängerbauten zurück.
Zum Schloss gehört der etwa zwei Hektar große, im 19. Jahrhundert angelegte Schlosspark mit einem Teich. Besonders eindrucksvoll ist der Park im späten Winter: Tausende Schneeglöckchen kündigen das nahende Frühjahr an. Heute werden das Schloss und das angrenzende Gästehaus als Herberge genutzt. Für den schönsten Tag im Leben gibt es ein historisches Trauzimmer, welches einen stilvollen Rahmen bietet. 

Das Schloss ist eine Herberge mit Mehrbettzimmern, einem Trauzimmer und Veranstaltungsräumen.

Der Uebigauer Schlosspark wurde vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts als Park zum Rittergut Uebigau angelegt. Der Park ist weder besonders groß noch beherbergt er außergewöhnliche botanische Schätze oder ist gar mit den großen Parks in Branitz, Sanssouci oder Pillnitz vergleichbar. Es ist ein typischer Gutspark des kleinen Landadels.
Trotzdem ist der Park immer einen Ausflug wert. Das Schlossumfeld wurde in den letzten Jahren mustergültig saniert, der Park ist gut gepflegt und die Einbindung in die Landschaft gut gelungen. 
Eine Besonderheit hat der Uebigauer Park dann doch: Im Februar-März ist er ein Schneeglöckchenpark. In den letzten Jahren wurden tausende Schneeglöckchen aus halb Europa in den Park gepflanzt. Falls auch Schneeglöckchen aus Ihrer Heimat in Uebigau wachsen sollen, so bringen Sie doch einfach ein paar mit und geben sie in der benachbarten Gärtnerei ab.

Architekturprägende Epoche: Neobarock mit Elementen des Jugendstils (1900)
Zustand des Schlosses: saniert
Grundfläche des Schlosses: 347 m²

zum Schloss gehören:

- Parkanlage
- früheres Gutsgebäude

derzeitige Nutzung:

Führungen sind auf Anfrage  möglich.

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(Bild: 1/3)
Das ehemalige Rittergut Neudeck, bis 1842 Sitz der bedeutendsten und einflussreichsten Adelsfamilien von Sachsen und Preußen, wechselte im Laufe der Jahrhunderte häufig seine Besitzer. Urkundlich nachweisen lässt sich der Name des Gutes bereits 1212, als sich der aus dem Niederrheinischen stammende Ritter Thietholdus de Nidecke hier niederließ. 1504 erwarb Lupold von Brandenstein Neudeck und die umliegenden Dörfer und ließ ab 1521 einen langgestreckten Rechteckbau und an dessen östlicher Schmalseite einen Rundturm errichten.

Besonderheit des Schlosses:
- der Rechteckbau wurde unter Friedrich von Schleinitz ab 1615 verlängert und sowohl mit einem Rundturm an der westlichen Schmalseite als auch einem Treppenturm an der Hoffassade versehen
- unter Johann Friedrich von Patow erhielten die Hof- und Gartenfassade des Rechteckbaus eine einheitliche Gestaltung
- 1904/05 beauftragte Victor Lettre den Berliner Reformarchitekten Paul Schultze-Naumburg mit der Neugestaltung der Gartenfassade des Herrenhauses, der Wirtschaftsgebäude sowie der Garten- und Parkanlage
- Der Stilmix aus Bauelementen der Renaissance, des Barocks und der Heimatschutzarchitektur ergeben die spannungsreiche Architektur der Gebäude und des Landschaftsgartens und -parks und machen den besonderen Reiz von Neudeck aus
- die Grundfläche des mehrstöckigen Schlosses beträgt ca. 500 qm

Zum Schloss gehören:
- architektonisch interessante Wirtschaftsgebäude
- ein sich zur Fluss-Landschaft der Schwarzen Elster öffnender Schlossgarten/Landschaftspark
- es besteht ein fußläufiger Zugang zur Boots-Anlegestelle Neudeck an der Schwarzen Elster

Derzeitige Nutzung:
Keine. Das Land Brandenburg bietet das Schloss zum Verkauf an. Das kunsthistorische Anwesen aus dem 13. Jahrhundert befindet sich in der Ausschreibung (siehe Kontakt).

Führungen:
Derzeit nicht möglich.

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(Bild: 1/3)
Die Vierflügelanlage wurde in der Renaissance als Wasserschloss errichtet, zeigt aber auch einen spätgotischen Giebel.
Das 360m² große Anwesen ähnelt einer frühmittelalterliche Raubritterburg und erzählt von vielen Sagen und Anekdoten. Heute dient es vor allem als Hochzeitsschloss. Das Schloss wurde in der Epoche der Renaissance erbaut (1550) und im Jahr 1911 durch den deutschen Burgenbaumeister Bodo Ebhardt umgebaut. Im Turmzimmer gibt es eine kleine Ausstellung über die Geschichte des Dorfes und des Schlosses.
Das renovierte Schloss beherbergt heute ein Trauzimmer, Gästezimmer und einen Tagungsraum.
Der landschaftlich geprägte Park ist seit dem 18. Jahrhundert überliefert.

Im Schloss befindet sich ein Hotel und Restaurant. Der Zutritt des Parks ist möglich.

Zum Schloss gehören:
- Parkanlage - Wasserturm
- Hotel (frühere Scheune)
- Wassergräben und Teiche

Derzeitige Nutzung:
- „Gesundheitshotel am Schloss Sallgast“
- Restaurant im Hotel
- Heimatmuseum
- Tagungsraum
- Hochzeitssuite
- Bürgermeisterbüro
- Standesamt

Führungen auf Anfrage beim Heimatverein Sallgast e.V.

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(Bild: 1/3)
Ursprünglich stand hier das Schlossensemble der Grafenfamilie zu Solms aus dem 16. Jahrhundert. 1947 fiel das Hauptschloss einem Brand zum Opfer.

Erhalten geblieben ist das Vorderschloss mit seinem imposanten Renaissanceportal (16. Jahrhundert) und dem angrenzenden Schlosspark.
Das liebevoll eingerichtete Heimatmuseum lädt zu einem Rundgang ein.

Besonderheit des Schlosses: Wappen der Grafschaft Solms auf der Fassade
Architekturprägende Epoche: Renaissance (14. Jh.)
Zustand des Schlosses: teilsaniert
Grundfläche des Schlosses: ca. 1000 m²

zum Schloss gehören:
- Parkanlage
- Teiche
- Nebengebäude
- Wehrturm und Stadtmauer (teilweise erhalten)
- Friedhof der Grafschaft

derzeitige Nutzung:
- Heimatmuseum
- Ausstellungen
- Stadtarchiv
- Trauungszimmer

Das Heimatmuseum im Vorderschloss Sonnewalde spiegelt in unterschiedlichen Räumen den Alltag in der ländlichen Region wider. Schwerpunkte der Ausstellung sind:
- die Sonnewalder Schlosshistorie
- die schulische Ausbildung
- die Bürotätigkeit seit Neunzehnhundert
- typisches Handwerk, wie Holzverarbeitung oder Schuhmacherei
- Hausfrauenalltag
- 450 Jahre Familiengeschichte der Grafen zu Solms-Sonnenwalde

Zusatzangebote:
- Stadtführungen mit Erläuterungen der Stadtgeschichte
- Planetenwanderweg mit maßstabsgerechter Darstellung des Sonnensystems
- Sonderausstellungen

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Schloss Martinskirchen dominiert mit seinen beachtlichen Abmessungen und dem hohen Mansarddach das Bild des Dorfes. Seine Architektur sowie die Innenraumgestaltung prägten Baumeister und Künstler des Dresdener Hofes. Der mächtige Barockbau entstand in den Jahren 1751 - 1756 und gehört zu den bedeutenden barocken Schlossanlagen in Brandenburg.
Besonderheit des Schlosses ist der historische Marmorsaal über zwei Stockwerke mit seinem einzigartigen Deckengemälde. Das Schloss ist nur teilweise von außen saniert und nur während einer Führung zu besichtigen.

Architekturprägende Epoche: Barock (1756)
Zustand des Schlosses: teilsaniert
Grundfläche des Schlosses: 2200 m²

zum Schloss gehören außerdem:
- Parkanlage­
- mehrere ehemalige Gutsgebäude werden heute teilweise genutzt

Führungen auf Anfrage bei Kathrin Degen, Tel. 01522-7550460
 

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(Bild: 1/3)
Die inmitten der Stadt gelegene weiträumige Schlossanlage gliedert sich in Vorder- und Hinterschloss. Der dreigeschossige Turm verbindet mit seinem Torweg beide Schlossbereiche. Besonders das Hinterschloss verweist mit seinen Arkaden auf die Renaissance, deren Zeitgenossen die Bauherren aus dem Adelsgeschlecht der Herren von Dieskau waren.
Heute dient das Schloss als Sitz der Stadtverwaltung und ist nicht von innen zu besichtigen.

Besonderheit des Schlosses: Teilung der einstigen Raubritterburg in ein Vorder- und ein Hinterschloss
architekturprägende Epoche: Renaissance (1572)
Zustand des Schlosses: in Sanierung befindlich
Grundfläche des Schlosses: 3500 m²

zum Schloss gehören:
- Parkanlage

derzeitige Nutzung:
- Stadtverwaltung

Führungen auf Anfrage

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Der mittelalterliche Adelssitz wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zur heutigen barocken Zweiflügelanlage umgebaut. Justizrat Georg von Siemens erwarb das Gut 1857 und verwandelte die barocke Parkanlage in einen Landschaftsgarten. Bis heute sind die Grundstrukturen sowie einige Parkarchitekturen erhalten. 1906 kam ein Teehaus hinzu, dass ursprünglich der Ausstellungspavillon der Dresdner Kunstgewerbeausstellung war.

Das Schloss kann nicht besichtigt werden, da es in privatem Besitz ist. Der exklusiv ausgestattete Festsaal neben dem Schloss mit großem offenen Kamin, Eichendielung, Galerie, Bar sowie indirekter, warmer Beleuchtung und Kerzen eignet sich als besondere Hochzeitslocation!

Besonderheit des Schlosses: komplett erhaltene Leinwandtapeten (von ca. 1760), Stuckdecken mit Renaissancebemalung (1709)
architekturprägende Epoche: Barock (1720)
Zustand des Schlosses: in Sanierung befindlich
Grundfläche des Schlosses: 400 m²

zum Schloss gehören:­

Parkanlage­
See­
Teehaus­
Gruft von Siemens­
mehrere ungenutzte Nebengebäude­
Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert


derzeitige Nutzung:­

Privatwohnung­
Filmkulisse (Teehaus)
Festscheune für Hochzeiten und Firmenevents


Auf Anfrage finden Schlossführungen für Gruppen statt.

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(Bild: 1/3)
Das unter Denkmalschutz stehende Schloss Elsterwerda ist eine im 17. Jahrhundert errichtete Schlossanlage. Sie wurde anstelle einer bis dahin bestehenden Burg, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, erbaut. Das Schloss wird als Gymnasium genutzt und ist nur von außen zu besichtigen.

Besonderheit des Schlosses: etwa 400 Jahre alte Platane
Architekturprägende Epoche: Barock (1737)
Zustand des Schlosses: saniert
Grundfläche des Schlosses: 3220 m²

zum Schloss gehören:
- Parkanlage
- Brunnen „Gottes Brünnlein“
- Gärtnerhaus (Fachwerk)
- Offiziumhaus

derzeitige Nutzung:
- Gymnasium


Es gibt regelmäßig einen Tag der offenen Tür und die Elsterwerdaer Gartentage finden jeweils im Mai rund um das Schloss statt.

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(Bild: 1/3)
Das im Jahre 1732 vom sächsischen Premierminister Graf Heinrich von Brühl gegründete Schloss liegt in ländlicher Idylle in Herzberg Ortsteil Grochwitz.
Erbaut wurde es ursprünglich im Barockstil. Die heutige Bausubstanz stammt zumeist aus dem 19. Jahrhundert. Der vier Hektar große Schlosspark ist dem Schloss direkt zugeordnet.
Im Schloss befinden sich ein Hotel, Tagungsräume und ein Festsaal mit Trauzimmer. Das Schloss ist nur von außen zu besichtigen.

Besonderheit des Schlosses: historische Persönlichkeiten: Graf Heinrich von Brühl (Erbauer und Eigentümer), Friedrich der Große (Gast)
Architekturprägende Epoche: Barock (1700)
Zustand des Schlosses: saniert
Rundfläche des Schlosses: ca. 400 m²

zum Schloss gehören:
- Parkanlage
- ehemalige Stallungen zu Garagen umgebaut
­- Terrasse

derzeitige Nutzung:
- Hotel
- Feste, Seminare, Schulungen und andere Events
- Standesamtliche Trauungen im Festsaal
- kulturelle Veranstaltungen (z. B. Konzerte, Lesungen, Bilderausstellungen)

Auf Wunsch werden Schlossführungen durchgeführt - auch Kaffee und Kuchen im Anschluss sind möglich (um Anmeldung wird gebeten).

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(Bild: 1/3)
An der Stelle des heutigen Schlosses entstand Mitte des 13. Jahrhunderts eine frühgotische Feldsteinkirche. Das spätbarocke Schloss stammt aus dem Jahre 1757. Ein prächtiger Garten gehört zum Barockschloss Stechau und nach der Renovierung erstrahlt er in seinem ursprünglichen Glanz. Die kleine, aber feine Anlage bildet mit Blumenrabatten und einem romantischen kleinen See die perfekte Kulisse für entspannte Spaziergänge. Die regelmäßig stattfindenden musikalischen Darbietungen tragen zur besonderen Atmosphäre des Kleinods bei.

Das Schloss kann nicht besichtigt werden, weil es in privatem Besitz ist.

Besonderheit des Schlosses: land- und forstwirtschaftlicher Betrieb mit Jagden
Architekturprägende Epoche: Barock (1752)
Zustand des Schlosses: saniert
Grundfläche des Schlosses: 1200 m²

zum Schloss gehören:
- Gartenanlage
- See
- Angelteich
- frühere Gutsgebäude

derzeitige Nutzung:
- Forst- und Jagdbetrieb
- Verwaltungsräume
- Privatwohnung

Auf Anfrage werden Führungen durch den Schlossverwalter Herrn Klopp angeboten.

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hintergrundbild
Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. | Markt 20 | 04924 Bad Liebenwerda | Tel.: 035341/30652 | Fax: 035341/12672 | E-Mail: info@elbe-elster-land.de