Reformation zwischen Elbe und Elster - Eine Kulturroute

Die 190 km lange Tour führt Sie von der Katharina-Stadt Torgau links und rechts der Elbe zur Lutherstadt Wittenberg. Die Route lässt sich bequem an einem Wochenende oder mit Tagesausflügen  „erfahren“.  Hier sind bis heute zahlreiche Zeugnisse der Reformation zu besichtigen. Die Route nutzt überwiegend vorhandene Radwege (Elbe-Radweg, Schwarze-Elster-Radweg) und ist komplett asphaltiert. In Torgau und Wittenberg bindet die Kulturroute an andere Wege und Routen an, wie an den Lutherweg in Sachsen und in Sachsen-Anhalt.

Die Landschaft zwischen Elbe und Elster ist das Kernland der Reformation. Die Städte und Dörfer zwischen Torgau und Wittenberg gehörten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zum ernestinischen Kurfürstentum Sachsen, jenem Land, in dem Martin Luther (1483–1546) lebte und lehrte. Luther besuchte oft das Umland Wittenbergs. In vielen Orten kann man seinem Handeln und Denken nachspüren. 

Heute allerdings verteilt sich das Kernland der Reformation auf die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, wobei gerade die heute brandenburgischen Orte oft aus dem Blickfeld dieses historischen Zusammenhangs geraten und deshalb außerhalb der touristischen Routen liegen. Die Kulturroute stellt daher die weniger bekannten Orte der Reformation zwischen Elbe und Elster vor. Der Blick wird insbesondere auf jene Orte gerichtet, die zwischen diesen beiden Städten heute zu großen Teilen auf brandenburgischem Territorium liegen und von kultur-geschichtlichem Interesse sind.

Diejenigen, die sich am liebsten anhand von GPS-Daten auf eine Radtour begeben, finden die entsprechenden Tourdaten unter:

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